RAID HDD unter Windows identifizieren (mit AMD RAIDXpert)

Manchmal benötigt man eine Zuordnung der Datenträgernummern unter Windows zum entsprechenden Device im RAID Controller – z.B. beim nachträglichen hinzufügen einer Spiegelung. Unter Windows kann man keine Tools verwenden, da die Festplattendaten vom RAID Controller „versteckt“ werden.

Mit folgendem Vorgehen kann man aber eine solche Zuordnung herstellen, getestet mit AMD RAIDXpert, sollte sich aber auch auf andere RAID Controller übertragen lassen.

HDD Target-Id

In der Windows Datenträgerverwaltung öffnet man dazu den Eigenschaften-Dialog des entsprechenden Datenträgers, welchen man ermitteln möchte. Im Tab Allgemein findet man die Angaben „Bus, Target-Id, LUN“. Hier interessiert uns bei Verwendung eines einzelnen Controllers nur die „Target-Id“ (bei mehreren Controllern muss man noch die Bus-ID beachten denke ich).

Unter Windows sind alle Festplatten am gleichen Controller mit einer Target-Id durchnummeriert, beginnend bei 0. Man merkt sich also die entsprechende Zahl, in unserem Beispiel ist es die 1.

HDD RAID PortnummerNun startet man den RAIDXpert Manager (oder ein entsprechendes Programm des jeweiligen Herstellers) und schaut sich die Informationen zu den physikalischen Laufwerken an. Dort findet man den Eintrag Portnummer. Hier gilt es jetzt kurz aufzupassen, denn die Zählung in diesem RAID Manager beginnt bei 1.

 

In unserem Beispiel kann man also folgende Zuordnung festhalten:
Windows Datenträger X Target-Id 1 = RAID XPert HDD Portnummer 2

Microsoft SQL Server 2008 Timeouts bei erstem Verbindungsversuch

Manchmal kann es passieren, dass eine Verbindung zu einem Microsoft SQL Server 2008 aus einem Programm heraus fehl schlägt, aber beim zweiten Versuch zustande kommt. Ist dieser Effekt reproduzierbar, startet man also das Programm neu und der erste Verbindungsversuch schlägt wieder fehl, der Zweite aber funktioniert, kann man davon ausgehen, dass hier ein Konfigurationsproblem bei der Firewall vorliegt.

Man sollte zunächst im SQL Configuration Manager prüfen, auf welchem Port die entsprechende SQL Instanz läuft. Falls dies ein Dynamischer ist, dann kann es von Vorteil sein, hier einen festen Port anzugeben. Der Microsoft SQL Server läuft standardmäßig auf Port 1433 (falls es eine zusätzliche Instanz ist, kann man z.B. 1432 o.ä. nutzen).

In vielen Fällen funktioniert die Verbindung nach dieser Änderung schon wieder. Falls nicht, sollten die Windows Firewalleinstellungen überprüft und angepasst werden.

Audiounterstützung am Terminal Server / Remote Desktop aktivieren

Sollte am Terminal Server die Audioumleitung nicht funktionieren, ist folgendes zu tun:

Zunächst aktiviert man in den Windows Diensten den „Windows-Audio“ Dienst und stellt diesen auf automatischen Start. Normalerweise sollte nach dem Start dieses Dienstes auch der Dienst „Windows-Audio-Endpunkterstellung“ (nur Windows 2008 (R2)) mit starten.

Anschließend öffnet man die lokale Gruppenrichtlinie oder die entsprechende Gruppenrichtlinie in der Domäne (z.B. Default Domain Controllers Policy) und erweitert dort den Pfad

Computerkonfiguration->
Administrative Vorlagen->
Windows-Komponenten->
Terminaldienste->
Terminalserver->
Geräte- und Ressourcenumleitung

Dort stellt man „Audioumleitung zulassen“ auf „Aktiviert“.

Nach dem neu Anmelden am Terminalserver sollte nun die Audiowiedergabe zum Client umgeleitet werden.

Word / Excel Dokumente nicht in Browser öffnen

Das öffnen von Word und Excel Dokumenten im Browser kann nervig sein. Unter XP konnte man diese Einstellung noch über Extras->Ordneroptionen->Dateitypen ändern. Seit Vista besteht diese Möglichkeit nicht mehr.

Um dennoch die Office Dokumente im entsprechenden Programm öffnen zu können, muss man ein paar Einträge in der Registry vornehmen. Das vorgehen ist einfach und schnell gemacht.

Dazu öffnen wir den Registry Editor (Start->Suchschlitz->regedit oder WINDOWS+R für Ausführen->regedit) und erweitern den Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Classes.

Hier sucht man folgende Unterschlüssel:

Excel.Sheet.x wobei das „x“ für die Versionsnummer steht. In diesem Schlüsse legt man einen neuen DWORD-Wert mit dem Namen „BrowserFlags“ an (sofern nicht vorhanden) und setzt diesen auf den Wert „8“. Das gilt für alle Versionen außer „.5“, hier muss der Wert auf „9“ gesetzt werden.

Excel.Sheet.5: BrowserFlags = 9
Excel.Sheet.x: BrowserFlags = 8

Im Falle von Word sind folgende Werte zu setzen.

Word.Document.12: BrowserFlags = 44
Word.DocumentMacroEnabled.12: BrowserFlags = 44
Word.RTF.8: BrowserFlags = 44
Word.Document.x: BrowserFlags = 8

Weitere Infos und die Einstellungen für PowerPoint dazu unter:
http://support.microsoft.com/kb/162059